Schule am Voßbarg


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Gefahren im Internet

 

Gefahren im Internet

Klasse 7 macht eine eigene Umfrage

Im November 2008 haben wir, die Klasse 7 der Schule am Voßbarg in Rastede, in der NWZ Artikel über und für Jugendliche gesucht. Ein Artikel berichtete über eine Studie der Universität Kiel („Jugend gibt im Netz zu viel preis“ am 8.11.2008). Dort wurde untersucht, wie sich Jugendliche im Internet verhalten. Das hat uns interessiert. Viele aus unserer Klasse sind selbst jeden Tag im Chat oder spielen im Internet. Aus unserer Klasse wussten viele, dass sich nicht alle so im Internet benehmen wie sonst auch. Wir haben unsere Erfahrungen gesammelt. Wir haben Regeln aufgestellt, nach denen wir uns sicherer im Internet verhalten können. Die Regeln sollen auch auf die Schul-Homepage.

Klasse 7 hat sich überlegt, selbst in der ganzen Schule eine Umfrage zu machen über Erfahrungen und das Verhalten im Internet. Wir haben uns die Fragen überlegt und einen Fragebogen erstellt. Danach haben wir viele Fragen aussortiert. Dann hatten wir nur noch 15 Fragen, alle zum Ankreuzen. Die Fragen haben wir mit dem Computer geschrieben und ausgedruckt. Unsere Klasse ist durch die Schule gegangen und hat jeden Schüler, jede Schülerin, Lehrer und Lehrerinnen von 6 Jahren bis 60 Jahre befragt, aber ohne Namen. Die Ergebnisse haben wir zusammengezählt.

Nachdem die Ergebnisse alle ausgewertet waren, haben wir festgestellt, dass die meisten an unserer Schule eine schnelle Internetverbindung zu Hause haben, die wenigsten keine. Die meisten chatten oder spielen. Wenige gehen auf verbotene Seiten. Die meisten chatten nur mit bekannten Leuten, aber wenige chatten auch mit ganz Fremden. Es sind schon viele, die irgendwann einmal im Internet beleidigt worden sind, aber nicht die meisten. 10% wurden schon schwer beleidigt. Ein paar haben auch schon Geld verloren im Internet. Die Hälfte stellt nichts von sich selbst ins Internet, die anderen Bilder, Adressen, Telefonnummern oder Videos.

Viele sind jeden Tag eine Stunde im Internet. Viele finden das Internet wichtig, manche wichtiger als Fernsehen. Wenige finden das nicht wichtig. Die meisten sprechen nie mit ihren Eltern darüber, was sie im Internet machen. Das stand auch in dem Artikel über die Studie.

Was hat unsere Umfrage ergeben? Was in dem Artikel über die Kieler Studie steht, stimmt eigentlich auch an unserer Schule. Aber viele haben noch nicht so schlimme Erfahrungen, wie es in der Studie aus Kiel zu lesen ist.

Autoren: Justin , Malte, Christian, Lisa, Rabiah, u.a.

 

 

12 Regeln  „Sicher im Chat und Internet“. Gesammelt von Klasse 7

1.     Ich überlege immer genau, welche Folgen meine Angaben haben könnten.

2.     Ich überlege genau, wem ich meine Adresse gebe.

3.     Ich gebe meine Telefon-Nummer, mein Geburtsdatum oder meine Email-Adresse nicht an Unbekannte weiter.

4.     Ich stelle keine oder keine für mich ungünstige Fotos ins Internet.

5.     Ich chatte mit niemand, den ich nicht kenne.
Ich nehme keinen Kontakt mit Unbekannten auf.

6.     Ich gebe keine vertraulichen Informationen im Internet weiter.

7.     Ich öffne keine Emails von Unbekannten.

8.     Wenn ich sexuelle Angebote bekomme, schreibe ich nicht zurück.

9.     Ich selbst beschimpfe, beleidige oder setze niemand anderen herab.

10.  Ich nehme keinen Kontakt zu ausländerfeindlichen Gruppen, Nazis oder anderen kriminellen Gruppen auf.

11.  Ich rede mit meinen Eltern oder anderen Erwachsenen, wenn ich Probleme im Internet habe oder im Schüler-VZ beleidigt werde.

12.  Ich schalte die Polizei ein, wenn ich schwer belästigt werde.

 

Autoren der Klasse 7: Mathis, Marina, Rabiah, Hendrik, Christian, Justin, Malte, Steffen, Kevin.

 

 

Kommentar von Steffen Nareyka

Die Jugendlichen chatten alle im Internet und viele beleidigen andere Chatter. Viele bekommen zweideutige Angebote. Die Schülerinnen und Schüler von unserer Schule verhalten sich eigentlich wie sonst auch und gehen meistens nur auf erlaubte Internetseiten.

Ich finde, alle sollten mehr aufpassen. Die Schülerinnen und Schüler sollten nicht immer mit Leuten chatten, die sie nicht kennen. Auch die Eltern sollten mehr aufpassen, was Kinder im Internet tun. Ich finde, sie helfen eigentlich nicht.