Schule am Voßbarg


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Lesegeister

   Ausgangspunkt:

·         Das Problem für schwache LeserInnen geeignetes, bildgestütztes  Textmaterial zu finden

·    Die Beobachtung, dass lern- und sozial-emotional problematische Kinder fast immer eine besondere Affinität zu  kleinen Kindern haben

·     Außerschulische Lernorte besonders motivierend sind

 

Zielsetzung:

·         Förderung der Lesekompetenz anhand einfacher Texte

·    Weckung der Leselust durch die Präsentation in einem außerschulischen Betätigungsfeld

·    Vorbereitung auf die eigene Erzieherrolle als Vater oder Mutter

 

     Vermittlung der Einsicht:

·       dass Lernen ohne positive Zuwendung nicht möglich ist

·       dass sich die Intelligenz von Büchern nährt (frei nach Maxim Gorki)

·       Einführung in ein Berufsfeld (Kinderpflege, Sozialpflege)

 

     Inhaltliche und organisatorische Umsetzung:

         Interessierte SchülerInnen treffen sich nachmittags mit der Lehrkraft in der Schule zum Tee. Jeder sucht sich aus den von der Lehrkraft mitgebrachten Bilderbüchern eines aus. Zunächst lesen alle für sich, anschließend wird einer großen Handpuppe oder Mitschülern vorgelesen. Die von der Lehrkraft oder Kindern geführte Handpuppe stellt Fragen, die möglicherweise von einem kleineren Kind gestellt werden könnten. In einer anschließenden Lesekonferenz beraten die SchülerInnen sich gegenseitig bzgl. der Buchpräsentation. Entwicklungspsychologische Grundlagen werden anhand von Filmen etc. erarbeitet. Ein bis zwei Mal wöchentlich bieten die SchülerInnen in einem Kindergarten während der morgendlichen Angebotszeit ihre “Dienstleistung Vorlesen“ an. In den anschließenden Gruppentreffen in der Schule werden Erfahrungen ausgetauscht und reflektiert.